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Jeder kann virtuell auf dem Meeresboden spazieren

Puerto Cruz. Die Schüler Teneriffas können ab sofort eine ganze Woche lang das tun, was sie am liebsten tun - "abtauchen". Und entdecken, von welchem atemberaubenden Meer ihre Inseln umgeben sind. Sie können Teneriffas Unterwasser-Küste und die der Nachbarinseln im kanarischen Archipel virtuell unter die Lupe nehmen und als ein Stück bewahrenswerte Heimat identifizieren.

Im "Klassenzimmer auf dem Meeresgrund" organisieren, bestreiten und erleben die Schüler so realitätsnah wie nur irgendwie möglich einen virtuellen Schulausflug auf den Meeresgrund. Gestaffelt nach Altersgruppen und Bildungsniveau lernen die insgesamt 3- bis 18-jährigen den maritimen Tier- und Pflanzenreichtum und die Geologie an der Küste Teneriffas und seiner kanarischen Nachbarn im Archipel kennen, schätzen und schützen. In der "Aula del mar" durchwandern die Kinder virtuell die Ozeane, gehen auf dem virtuellen Meeresboden spazieren und können per Fingerdruck auf abgebildete Meerestiere neues Zusatzwissen abrufen.

Kreiert von der am 10. Dezember 10 Jahre alten Loro Parque Fundacion (LPF), wird bei den Schülern dieser Spaß- und Erlebnisschule vor allem spielerisch das Interesse am und das Basiswissen für den Schutz der Natur geweckt, beispielsweise mit Rate- Puzzle- und Computer-Spielen. "Die Kinder der kanarischen Inseln entdecken das als alltäglich empfundene Meer neu als Abenteuer-Spielplatz der Natur, und lernen es neu als kostbares Naturerbe schützen", resümmiert Loro-Parque-Generaldirektor Wolfgang Kiessling. "Nach dieser Logik entwickelt die Loro-Parque-Schule mit ihren Partnern kindliche Tierliebe zu Leidenschaft und Kompetenz für Umwelt-und Naturschutz weiter, macht aus Tierfreunden Beschützer der ganzen Natur."

Internetnutzer können 24 Stunden lang virtuell auf Tauchstation gehen: Adresse: www.loroparque-fundacion.org/auladelmar

Mit der "Aula del mar", den "Meereswochen" in den Schulen und Workshops im Loro Parque als Open-Air-Schule, Aug´-in-Aug´mit exotischen Tieren, hat die LPF-Schule exakt zum 10-Jahres-Jubiläum der Loro Parque Fundacion am 10. Dezember 2004 ihr Klassenziel erreicht, und zur vorbildlichen Pionierarbeit der beiden anderen Säulen der Stiftung auf gleich hohem Niveau aufgeschlossen: Umwelt-Erziehung, wissenschaftliche Forschung und Top-Leistungen für Arterhaltung und Artenvielfalt - diese drei gleich starken Pfeiler machen aus der Loro Parque Fundacion von Puerto Cruz an ihrem 10. Geburtstag eine der einzigartigsten Stiftungen der Welt.

- pK / teFi -
Website der Aula del Mar



Touristen gegen Ticket-Gebühren

Santa Cruz. Der spanische Verbraucher-Verband UCE spricht von illegaler Bereicherung und Raubritter-Methoden, und fordert die Höchststrafe gegen Preistreiber wie AIR EUROPA, IBERIA, SPANAIR, Reiseagenturen und Reisebüros. Nach geharnischten Protesten von Touristen und anderen Fluggästen auch auf beiden Flughäfen Teneriffas hat UCE die Preistreiber ausnahmslos angezeigt. Und bei der Wettbewerbs-Kommission der spanischen Regierung sofortige Ermittlungen gegen sie einleiten lassen. Sie haben Touristen und Fluggästen mit einer willkürlichen "Ticket-Gebühr" zwischen 12 und 70 Euro zusätzlich zum Normalpreis in die Tasche gegriffen. Mit Condor-Sonderkonditionen (sh. nebenstehenden Artikel) können Fluggäste für diese angebliche "Ticket-Gebühr" bereits mehrmals nach Teneriffa fliegen. Das ganze Ticket kostet nur 29 Euro.
Der Verbraucherverband Union de Consumidores UCE rechnet mit der höchstmöglichen Bestrafung der Preistreiber, die das Gesetz vorsieht. "Weil die Eingriffe die freie Konkurrenz einschränken". Diese Höchst-Strafe kann bis zu 10 % des Umsatzes einer Fluggesellschaft oder eines Reisebüros betragen.



Steuer-Paradies Teneriffa:
1 % Steuern als Anreiz

Klinken, Altenheime, Spaßparks und Sportanlagen sollen von ZEC-Niedrigsteuer profitieren

Santa Cruz. Die EU-Niedrigststeuerzone ZEC soll auf Kliniken und andere Medizinunternehmen, Seniorenresidenzen, Vergnügungs- und Themenparks sowie Sportanlagen, wie Golfplätze, ausgeweitet werden. Dieses verbindliche Vorhaben bestätigt das ZEC-Konsortium holaTeneriffa. Unter dem neuen Präsidenten Juan Romero Pi und Kabinetts-Chefin Sabine Schmidt will ZEC die Laufzeit der Steueranreize für Investoren , bisher von der Europäischen Union bis 2008 genehmigt, baldmöglichst verlängern. Der Deutsche Honorarkonsul auf Teneriffa, Ingo F. Pangels, hat dieses Vorhaben ausdrücklich begrüßt: "Ein längeres Amortisationsziel und eine längere Wertschöpfungs-Sicherheit", so Pangels im Gespräch mit uns, "das ist gerade für den, der auf Teneriffa produzieren will, unerlässlich. Die EU-Steuervorteile gipfeln in einer Gewinn-Steuer von nur einem Prozent. Sie gelten für alle unter dem ZEC-Dach, die auf den Kanaren Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaftsstrukturen des Archipels als südlichster Außenposten von EU und EURO-Land aufbessern,
Für Dienstleister ist die Niedrigsteuer-Zone ZEC an kein festgelegtes Terrain gebunden, sondern betrifft ganz Teneriffa. Wo auch immer sich ein Dienstleistungs-Unternehmer niederlässt, ist ZEC. Unternehmen, die produzieren, verarbeiten, veredeln oder eine Ware vertreiben, sind auf Teneriffa in fünf festgelegte Territorien, Hafen- bzw. Flughafennah, von insgesamt 150 HA eingeladen: Hafen von Santa Cruz, La Laguna, Arafo, La Guancha und Granadilla neben dem Flughafen-Süd und künftigen Handelshafen.
Allerdings: "Viel zu wenig Platz für den schon bestehenden und noch zu erwartenden Ansturm", mahnen Insider. Investoren können von der ZEC nicht nur enorme Steuervorteile erwarten. ZEC hilft auch bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal und ist Pfadfinder bei der Erschließung von Subventionen.
- pK / teFi -
  Christianos verspricht barrierefreie Strände

Abtauchen mit Niki

Arona. Wie wär´s, mit Niki einfach abzutauchen und die atemberaubende Unterwasserwelt vor Teneriffas Südküste erobern. Wer mit Nicole Lademann und Tauchgarnitur auf Entdeckungs-Tour gehen will, muss sich allerdings beeilen. Die Therapeutin, Fitness-Trainerin und Tauch-Lehrerin ist nach elf Jahren Pionier-Arbeit leider die längste Zeit auf dem Kanaren-Archipel gewesen. Pionier-Arbeit zum Beispiel, indem sie die Tauch-Therapie für Gesunde und Behinderte populär gemacht hat.

Vom Rollstuhl in den Taucheranzug


Eine der spektakulärsten Leistungen der überaus populären Unterwasser-Lehrerin: Die über 80jährige Gerda S. aus Hamburg hat unter Nicoles Anleitung erfolgreich einen Tauchkurs mit Abschlussdiplom absolviert. 2 x 5 Stunden nicht nur im Becken, sondern auch im offenen Atlantik. Die sportive Lady ist nicht nur über 80. Sie ist oberschenkelamputiert und schlüpfte aus dem Rollstuhl direkt in den Tauscheranzug. Sich frei und schwerelos unter Wasser zu bewegen, ist für die, die das jahrelang nicht mehr konnten, ein atemberaubendes Gefühl wie Weihnachten. Ausserdem: Atmung und Kreislauf kommen in Schwung, Ausdauer, Sitzbalance und der Blutrückstrom aus den Venen werden besser; Versteifungen, Muskelspasmen lassen nach.

Nicoles Vorbild-Arbeit in Los Cristianos in der Behindertentherapie hat eine ganze Umgestaltungs-Welle in Gang gesetzt. Motto: Arona - Paradies ohne Barrieren. Die Gemeinde will sich in den behindertengerechtesten Bezirk Teneriffas verwandeln. In Zusammenarbeit mit dem Behindertenverband Sinpromi wurden erst der Las Vistas-Strand (Blaue Fahne), dann der eigentliche Strand von Los Cristianos behindertengerecht umgebaut. Eine Gemeindebroschüre klärt auf darüber, dass mehr getan wird als nur Fassaden-Make-up: Die Strände sind damit barrierefrei zu erreichen, überall gibt es Hinweistafeln auf behindertengerechte Transporte, Zugang zum Strand mit Rollstuhl-Zufahrtsrampen, Behinderten-WC, ja sogar, wo es Wasser-Rollstühle und wasserverwendbare Krücken gibt.(oo34-922-761600) Diese Behindertenfreundlichkeit soll sich in der längsten barrierefreien Fußgänger-Promenade Europas manifestieren und L.A. (Las Americas), die Playa de las Galletas und Costa del Silencio umfassen.
- pK / teFi -

Teneriffa-Ticket wird billiger

Tiefpreis-Airlines im Anflug

Niki und Air Berlin starten neue Luftbrücke nach Österreich



Teneriffa - Ein rigoroser Preiskampf um die Teneriffa-Tickets ist eröffnet: Die größte und beliebteste Kanaren-Insel wird privilegiert von neuen Billigticket-Gesellschaften als Vorzugs-Ziel anvisiert und angesteuert. Ganze sechs neue Carrier "fliegen" geradezu - und ab Sommer auch noch wortwörtlich - auf Teneriffa-Süd. Den Anfang machten am 1. Mai Air Berlin und Koop-Partner Niki, die neue Airline von Formel-1-Star Niki Lauda, mit einer Luftbrücke, die Österreich verbindet mit Teneriffas Südflughafen Reina Sofia. Damit können Vorzugsziel Teneriffa, seine Stammgäste und Residenten voll die Vorteile aus einem gnadenlosen Preiskampf nutzen. Mit ihm wollen sich vor allem im deutschsprachigen Teil Europas Fluggesellschaften gegenseitig die Passagiere abjagen. Mit ihrer Allianz mit Niki steigt die Air Berlin, bisher schon erfolgreich im Kampf um Fluggäste und Beliebtheit, offiziell auch im Niedrig-Preis-Segment in den Ring.

Ab sofort wird die Allianz Air Berlin und Niki von Wien, Salzburg und Linz aus 7oo Passagiere wöchentlich nach Teneriffa-Süd bringen. Innsbruck und Graz sollen noch 2004 dazu kommen. Mit ihrer progressiven Preis- und Streckenpolitik und ihrem Erfolgskurs mit jährlich fast 50 % Plus ist die Air Berlin zur zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands, nach der Lufthansa, aufgestiegen. Über viele Monate hinweg war die vielfach prämierte Fluggesellschaft die einzige, die Personal nicht abgebaut, sondern im Gegenteil neue Mitarbeiter insbesondere im Flugdienst, vor allem Stewardessen, neu eingestellt hat.
Unter den neuen Fluggesellschaften mit Betriebs- und Landerechten auf dem Südflughafen hob Carlos Medrano, Betriebsdirektor der AENA-Flughafen-Gesellschaften Spaniens, insbesondere die TUI Airlines, Fly Niki, First Choice und Man Air hervor. Die neue kanarische Fluggesellschaft "Canaria Islas Airways" darf ab sofort Gran Canaria und Lanzarote anfliegen.





Kanaren-Trips a-la-carte:
Von Insel zu Insel hüpfen


Direktfluege von TFS nach Portugal

Los Rodeos. Was Andreas Blass (40) plant, kann jeden Touristen zum Träumen verführen. Der neue Chef-Manager von 440 Binter-Piloten, Stewardessen und Mechaniker, 13 Flugzeugen und 2 ½ Mio Fluggästen jährlich, er ist kaum noch wegzukriegen vom Reißbrett jener neuen BINTER-Zukunft, die des Touristen Phantasie beflügelt. Die 15 Euro- bzw. 19-Euro-Tickets für 25.000 Paxe, das war erst ein zarter Vorgeschmack auf all die Versuchungen, die er an seinen beiden Flughafen-Schreibtischen in Los Rodeos und auf Gran Canaria noch in Arbeit hat. Gegenüber holaTeneriffa enthüllt der Binter-Generaldirektor Details seiner spektakulären Expansionspolitik.

Der Kanaren-Tourist soll sich demnächst seinen Urlaub nach dem Baukasten-Prinzip wie in einem Urlaubs-Puzzle sozusagen a-la-carte individuell zusammenstellen, nicht mehr an einen Wochenrhythmus gebunden sein, und seinen Kanaren-Urlaub auf mehreren Insel verbringen können. Rosinenpicken als Ferien-Spaß! Mit diesem derzeit verhandelten Angebot an deutsche Reiseveranstalter will der neue Chefmanager von Binter Canarias die privatisierte regionale Kanaren-Fluggesellschaft zu einem hochattraktiven und servicebetonten Billigflieger und zu einem dynamischen Motor der kanarischen Wirtschaft aufmöbeln.

Dieser unverkrampfte Ehrgeiz, und wie er ihn umsetzt, weisen den sprachgewandten Deutschen und erfrischend unprätentiösen Macher, geboren am 4. Juli 1963 in Heidelberg und aufgewachsen in Singen am Hohentwiel, endgültig als Teneriffa-Pionier aus. Auf dem spanischen Festland hat er u.a. für Lufthansa und SAS, für Spanair, TUI und Hapag-Lloyd-Express schon längst Schrittmacher-Qualitäten unter Beweis gestellt.. Blass, das glatte Gegenteil seines Familiennamens, wird einfach den Ruf nicht mehr los, mit deutscher Gründlichkeit, aber mit der Virtuosität eines Global Player und Sprachgenies, jede ihm anvertraute Airline vor Kostenfallen und erbarmungslosem K.O. des Wettbewerb zu immunisieren. Er habe eben einfach das gewisse „Händchen“, Fingerspitzengefühl und Gespür eines Goldgräbers für sich neu eröffnende Chancen.

3 Flüge nach Portugal
3 x Madeira


„Teneriffa und die anderen Kanaren-Inseln sind für Urlauber aus Portugal so interessant geworden, dass wir ab 5. Juli zwei Flüge nach Lissabon (Mo u. Di) und einen wöchentlich nach Porto (Do) anbieten. Ab 90 Euro. Madeira wird Samstag, Sonntag und Mittwoch angeflogen, ab 88 Euro“. Um regionale Ausgewogenheit bemueht, laesst Blass die Dienstagfluege von und nach Lissabon mit der Boeing 734-400 mit 170 Plaetzen in Teneriffa-Sued starten und landen. Auch Donnerstags die Fluege nach und von Porto werden ueber Teneriffas Suedflughafen Reina Sofia abgewickelt. In der Zeit zwischen den attraktiven Tagesrandverbindungen Teneriffa / Lissabon bzw. Teneriffa / Porto kreuzt der Jet zwischen den beiden Staedten Portugals und Fuerteventura. Chefmanager Blass will die Kanaren, traditionell Brücke zwischen Europa und Südamerika, in Zukunft auch zu einem Sprungbrett nach West-Afrika und ggf. auch nach Zentraleuropa optimieren.

Tagesausflug in die Wüste

Zu den konkret anvisierten Nah-Zielen von Binter Canarias in Afrika zählen Flüge nach Aaiun, ehemals Spanisch-Sahara, Agadir, Casablanca und Marakesh: „In die Westsahara wären mit nur 30 Minuten Flugzeit sogar Tagesausflüge für Kanaren-Urlauber mitten in die Wüste möglich.“ Als längerfristige Vorhaben nennt Blass die Kapverden, Mauretanien, Senegal und Gambia. Über kurz oder lang rechnet der Binter-Chef damit, dass der Binter-Aufsichtsrat die Entscheidung über die Anschaffung einer eigenen, vier Flugzeuge starken Jet-Flotte treffen muß. „Wenn wir das rentabel machen, sind die Anteilseigner – kanarische Bänker, Bauunternehmer, Hoteliers – dazu bereit. Dann muss die Jetflotte für 150 Mio US-Dollar aber 12 Stunden pro Tag beschäftigt werden.“ Dann müssten und könnten die Kanaren via Binter Canarias ihre Urlauber in Mitteleuropa auch selbst dort abholen, und sie sich nicht von ausschließlich ausländischen Fluggesellschaften bringen lassen.

BINTER wird unabhängig
Binter will unter der Führung von Andreas Blass die Zusammenarbeit mit Iberia zwar fortführen, aber die Abhängigkeit von der ehemaligen Mutter zugunsten eines eigenen unverwechselbaren Marken-Profils reduzieren. Dazu gebe es z.B. ab Ende Juni eigene Binter-Tickets, die die Iberia-Tickets ablösen. Ausserdem: Im Juli, so Blass, werden Check-in-Automaten aufgestellt und im Herbst kommt ein eigenes Binter-Vielflieger-Programm. Ab 18. Juni verfügt Binter über eine ATR-72-500 der neuesten Generation. Die Motorstärke der hochmodernen Turboprop-Maschine soll die Flugverbindung von Teneriffa-Nord nach la Palma vom Wetter weitestgehend unabhängig machen.
- tF -
Mehr von dem „deutschen Godo“ aus erster Hand > Teneriffa Pioniere Flugplan und Information




Honorarkonsul hat 24 h geöffnet

Pangels offeriert Internetservice

Santa Cruz. Eine bürgerfreundliche Service-Agentur, und damit bewusst kein bürokratisches Amt, das hatte der Deutsche Honorarkonsul Ingo F. Pangels den Teneriffa-Deutschen bei der Eröffnung seines Konsularbüros versprochen. Und gehalten! In einer bequemen Sitzgruppe im Wohnzimmer-Look können Besucher die stets kurzen Wartezeiten überbrücken. Und nun erspart das Service-Genie Pangels vielen aus seiner "Kundschaft" sogar den Weg in sein Konsularbüro: Es hat ab sofort 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche geöffnet, im Internet unter www.honorarkonsul-teneriffa.de
Neben Basisinformationen zum Leben auf Teneriffa offeriert seine neue Homepage einen wahrhaft interessanten Service-Teil. Über 60 Formulare, teils in Deutsch, teils in Spanisch, mitunter sogar mit Ausfüll-Anleitung, können holaTeneriffa-Leser mit einem Klick auf den Link nun direkt downloaden. Von Anträgen bis Verlustmeldungen. Pangels: Damit ersparen wir vielen eine zweistündige An- und Abreise zu uns - nur, um ein Formular abzuholen.
Der umtriebige Honorarkonsul fordert die holaTeneriffa-Nutzer geradezu auf, mit eigenen Anregungen und Ideen die Inhalte seiner Homepage weiter zu optimieren. Emails an: info@honorarkonsul-teneriffa.de
Das Pangels-www verfügt auch über Links zu Bundesregierung und allen deutschen Bundesländern. Was der Internetauftritt noch nicht hat schultern können, aber fest in Arbeit hat: eine Liste wichtiger Adressen und Telefonnummern, sortiert nach den einzelnen Ayuntamientos auf Teneriffa.
Wer noch konventionell den Konsularischen Service auf Teneriffa nutzen will: Er hat geöffnet von Mo-Do 10 bis 13 Uhr in der C/Costa y Grijalba 18, 38004 Santa Cruz. Tel: 922 248 820, Fax: 922 151 555. Wer mehr über Ingo F. Pangels auf Teneriffa und sein Leben für die Teneriffa-Deutschen erfahren will, oder nützliche Insider-Tipps von Ingo Pangels bekommen will, wird hier auf holaTeneriffa fündig unter: "Insider-Tipp", und "Teneriffa-Pioniere": Teneriffas Palastrevolution stammt aus seiner Garage".
pK / TextFinca







3.500 profitieren von Dr. Flipper & Co

Drei Delphin-Babys krönen Teneriffa

Aqualand ist N°1 bei Zuchterfolg und Delphin-Therapie

Costa Adeje. Riesen-Zuchterfolg im Delphinarium von Aqualand an der Costa Adeje: Gleich drei Delphin-Babys haben dort in Menschenobhut zwischen dem 30. Juni und dem 14. Juli, wie jetzt bekannt gegeben, das Licht der Welt erblickt: Sacha, 14 kg Geburtsgewicht, 120 cm; am 4. Juli Teide, 12 kg schwer und 112 cm lang; und Adeje, 10 kg schwer, 110 cm lang. Obwohl mit sieben Jahren noch sehr jung und unerfahren bei der nicht leichten Geburt, bemutterte Mama Yemaya überaus liebevoll und fürsorglich ihr Baby. Der Bürgermeister der Metropole im Insel-Süden, Jose Miquel Rodriguez Fraga war so begeistert vom quietschvergnügten Nachwuchs made in Costa Adeje, dass er spontan ein eigenes Delphin-Register für Adeje installieren will. Bereits 1997 sind im Aqualand von Costa Adeje vier Delphine geboren worden. Jose Luis Barbero Hernandez, technischer Direktor, enthüllte zu diesem Anlass nicht nur Details des erfolgreichen Zuchtprogramms, sondern gab auch einen Einblick in die ebenso spektakuläre Delphin-Therapie von Aqualand. Seit 10 Jahren profitieren Kinder mit Gesundheitsproblemen bzw. Behinderungen vom Kontakt mit Flipper & Co. 3.500 Kinder aus aller Welt, so Barbero, nehmen an der Therapie teil. "Viele Kinder kommen jeden Monat ins Delphinarium. Und spielen mit den Tieren. Aus dem Ausland kommen Kinder meist zwei mal pro Jahr zu einem Zwei-Wochen-Aufenthalt zu uns. Die Delphin-Therapie von Aqualand sei weit mehr als nur das Schwimmen mit Delphinen. Individuell auf die Bedürfnisse der Kinder abstellbar, könne das hauseigene Therapieprogramm bei verschiedenen Erkrankungen sehr effektiv sein.
teFi




Puertos Bürgermeister feuert
Tourismus-Rätin


Puerto Cruz. Ramba-Zamba im Rathaus von Puerto Cruz: Der Bürgermeister der Hafenstadt, Marcos Brito, ((nationalistische Coalicion Canarias, CC) hat seine erster Stellvertreterin und wichtigste Stadträtin für Tourismus, Handel und Wirtschaft fristlos gefeuert: Eva Navarro von der konservativen Partido Popular (PP). Vorausgegangen waren Kampagnen des Hotelier-Verbandes ASHOTEL gegen Frau Navarro (holaTeneriffa berichtete bereits im Frühjahr darüber) und Kompetenzstreitigkeiten mit dem "Stadtrat für tourismusspezifische Angelegenheiten", Lorenzo Hernandez (CC). Der mächtige ASHOTEL gefiel sich mit der ätzenden Kritik, Frau Navarros Arbeit schädige den Tourismus, und Bürgermeister Brito sabotierte seine Vertreterin Navaro vom Koalitionspartner PP monatelang dadurch, dass er sie selbst von wichtigsten Entscheidungen aus ihrem Verantwortungsbereich einfach ausschloss. Anfang August beschwerte sich Eva Navarro in einem Brief an Brito über die Einmischungen des Ressortkonkurrenten Hernandez von der CC. Der Bürgermeister fühlte sich davon so beleidigt, dass er - ruckzuck - der Vizebürgermeisterin den Stuhl vor die Tür setzte, und damit eine Koalitionskrise vom Zaun brach.
teFi




Hotelkonzerne wollen TUI entern

Angeblich an 31 % interessiert

Santa Cruz. Schildbürgerstreich oder Wirtschafts-Krimi? Seit über 20 Monaten frohlocken kanarische Unternehmer auch auf Teneriffa mit dem Gerücht, sie wollten Anteile von TUI erwerben und sich als Großaktionäre einen Riesenbatzen an Macht bei Europas Reiseriesen TUI kaufen. Hintergrund der Transaktion sei die Hoffnung, enormen Einfluss auf die Geschäftspolitik des Reise-Giganten zu nehmen und womöglich den eigenen Tourismusmarkt von billigeren Konkurrenzangeboten aus Ägypten und der Türkei zu bewahren.
Genau so absurd wie eine solch utopische und marktferne Investitionserwartung wirkte sich alleine schon die Ankündigung selbst aus. Die TUI-Akte verteuerte sich daraufhin und nach positiven Prognosen deutlich. Jetzt wird wiederum, im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, den spanischen Hotelketten Sol Melia, NH und Barcelo die Absicht unterstellt, von der West-LB in Düsseldorf ein Aktienpaket von 31 % der TUI-Anteile zu übernehmen. Wieder wird in diesem Zusammenhang von der Option gemunkelt, die neuen Miteigentümer könnten damit womöglich die Tourismus-Ströme von Konkurrenzdestinationen in Nahost nach Spanien und nach Kuba und in die Dominikanische Republik umlenken, wo die Hotelketten ebenfalls stark präsent sind. HolaTeneriffa-Kommentar: Auch bei TUI wird nicht der Schwanz mit dem Hund wackeln. Schon gar nicht lassen sich Urlaubs-Vorlieben der Deutschen von Finanzgruppen manipulieren. Manipulierbar ist allenfalls der TUI-Aktienkurs, und zwar in diesem Fall nach oben. Aber das kann doch eigentlich nicht die Absicht von Käufern sein, oder .....
teFi


Teneriffas Badewasser ist super


EU benotet Strände mit sehr gut

Teneriffas Karneval soll Riesen-Musical werden

Plakat 2005 allerdings ein Reinfall

Santa Cruz. Frohsinn ist bekanntlich eine ernste Sache: Bürgermeister Miquel Zerolo von der Insel-Hauptstadt Santa Cruz, weltweite Karnevalshochburg N° 2 nach Rio, und der niederländische Künstler Peter Schuyff nähern sich im Rathaus bedeutungsschwer dem roten Tuch, das noch das offizielle Karnevals-Plakat für 2005 verhüllt. Die Enthüllungszeremonie ist inoffizieller Auftakt zur närrischen Jahreszeit auf Teneriffa. Vorsichtig nesteln sie an dem edlen Stoff, und - schwup - enthüllen das offizielle Werbeplakat: In der ganzen Welt soll es für das närrische Treiben in "Europas Rio" werben. Die Gesichter von Bürgermeister und Zuschauer gefrieren aber zur Maske. Keine Hand erhebt sich, wie eigentlich obligatorisch, zum Applaus. Da versteht das Karnevals-Establishment keinen Spaß. Eine Stimmung wie auf einer Beerdigung.
Kein Bildmotiv, keine amüsante Botschaft, keine witzige Anspielung, nein - Schuyff hatte einfach für das 6. 000 Euro-Honorar die Worte "Carn-aval" und "2005" in seinen bekannten dicken Buchstaben, kaum entzifferbar, auf einem unruhigen Wellenmuster verewigt. "Meine Enkelkinder hätten das besser gekonnt", war noch die harmloseste Kritik an der vermissten Aussagekraft. Der Bürgermeister beruhigte die Empörung: "Nächstes Jahr", so Zerolo, "bekommt wieder ein kanarischer Künstler den Auftrag".
Karnevalisten in der zweiten Faschings-Hochburg Teneriffas, Puerto Cruz, warten alljährlich mit Spannung darauf, in welches Fettnäpfchen denn nun diesmal die Konkurrenten tappen. Nicht selten hatten die, wie peinlich, die große Karnevalsbühne der Hauptstadt mit Motiven von aktuellen Kriegsschauplätzen garniert. Die Designer des Puerto Cruz-Karnevals imponieren dagegen fast alljährlich mit Werbepostern, die zu Volltreffern werden, wie das von Jules Vernes, zum Beispiel.
Das Risiko eines zweiten peinlichen Fehlgriffs im Hauptstadt-Karneval 2005 ist allerdings begrenzt. Teneriffas berühmt-berüchtigter Karneval soll, so will es das Motto, zum "Riesen-Musical" werden - da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die Kulisse des Santa Cruz-Karnevals im Zentrum der Plaza Espana fällt 2005 besonders üppig und dreidimensional aus, eine 1.200 Quadratmeter-Wand. Sogar das Kriegerdenkmal auf dem Hauptstadt-Platz wird in das närrische Bühnenbild miteinbezogen.
Mitte Januar beginnen die Wettbewerbe der Musikgruppen und Wahlgänge für die diversen Karnevalsköniginnen. Traditionsgemäß erst zehn Tage nach Aschermittwoch (also 10 Tage nach dem 9. Februar 05) klingt der Teneriffa-Karneval allmählich aus, in den städtischen Zentren jedenfalls. Auf dem Land wird nicht selten noch monatelang weitergefeiert.
pK / teFi



Reeder eröffnen Preis-Krieg

Transmediterranea verbilligt
Teneriffa-G.Canaria um 44 %


Teneriffa. - Mit aggressiven Kampf-Preisen hat die Reederei Transmediterranea ihren norwegischen Konkurrenten Fred.Olsen herausgefordert und ihm zunächst auf der Strecke Teneriffa-Gran Canaria den Preiskrieg erklärt. Zugleich rüsten beide Wettbewerber mit neuen und größeren Super-Fähren für eine Entscheidungs-Schlacht.
Transmediterranea hat Anfang Oktober auf der direkten Prestigestrecke zwischen den beiden Insel-Hauptstädten Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria das unrentable Jet-foil-Schnellboot (für 168 Passagiere) durch die moderne Schnell-Fähre "Milenium Dos" (für 900 Passagiere und zusätzlich 265 Fahrzeuge) ersetzt.
Zugleich hat Transmediterranea den Normalpreis für Hin- und Rückticket um ganze 44 Prozent von 74 Euro auf 42 Euro verbilligt. (noch ohne Residenten-Rabatt). Zugleich lockte der Herausforderer an den ersten Oktobertagen mit einem weiteren verlockenden Kampfpreis zum Milenium Dos-Start zwischen den beiden Kanaren.Hauptinseln: Zwei Personen plus Fahrzeug zahlen in der Club-Klasse zwischen Santa Cruz und Las Palmas hin- und zurück z.B. nur 130 Euro.

Olsen kontert mit Trimaran


Konkurrent Fred.Olsen hat unverzüglich den Fehdehandschuh aufgenommen. Der norwqegische Reeder ließ wissen, sein hypermoderner Trimaran Benchijigua Express sei auf der australischen Werft Austral Ships gerade vom Stapel gelaufen, sei reiseklar für die Überführung nach Teneriffa und werde dort noch vor Jahresende ankommen. Die größte Aluminium-Schnellfähre der Welt, ein Trimaran mit mehreren Rümpfen, hat eine Kiellänge von 126, 70 m, fasst 1.350 Passagiere und 400 Pkw oder 450 Längenmeter an Ladefläche plus 140 Pkw. Sie ist 45 Knoten schnell. Nun sind die Fähren-Kunden auf Teneriffa darauf gespannt, mit welchen Kampfpreisen die Norweger die Herausforderung annehmen.
pK/tF



Der Geist der Santa Maria
spukt bei San Pedro weiter


Zwei neue Kult-Lokale öffnen

Puerto Cruz. "Santa Maria" hieß jener legendäre Kult-Treff in den 70er, 80er und 90er Jahren, der Touristen und Residenten in Puerto Cruz den Champs Elysee und den Ku-Damm vergessen ließen. Zwischen alten Fischernetzen, Gallionsfiguren und Sirenen konnten seit Herbst 1971 Verliebte ihre Romanze ausleben und bis in den Morgen tanzen, und Ehepaare dem Alltag entfliehen. Der Insel-Treff schlechthin, Santa Maria, ist von borniertem Beamtendenken 1994 versenkt worden. Aber sein Geist, sein Geist lebt ab Anfang September an neuer Stelle nach zehn Jahren Klabautermann-Versteckspiel wieder auf - am Fuße des MONASTERIO. Im Fisch-Spezialitäten-Tempel SAN PEDRO, und im einzigartigen Weinkeller gleichen Namens mit seinen Kreuzgewölben darunter. Am 2. September abends werden beide neuen Kultlokale der renommierten Columbus-Familienbetriebe feierlich eroeffnet, danach ihren Stammgaesten voll zur Verfügung stehen und als neue "In-Treff" im Insel-Norden eine Riesenchance haben.
teFi
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Delphine und Wale bekommen Vorfahrt

Anti-Kollissions-Systeme
für Teneriffas Schnellfähren


<Santa Cruz. Delphine und Wale bekommen Vorfahrt! Ein wichtiger Teil-Erfolg für besseren Tierschutz in den Gewässern vor Teneriffa ist gelungen: Die Reedereien Fred.Olsen, Naviera Armas und Garajonay verpflichteten sich gegenüber den Transportverantwortlichen und der Umwelt-Aufsicht der Regierung zu einem ganzen Katalog an aktivem Meeressäuger-Schutz und an vorbeugender Unfall-Verhinderung auf hoher See.
Die neu eingerichteten Seegebiete von besonderer Sensibilität vor Teneriffa müssen nach Möglichkeit von den Fähren umfahren werden. Wenn unumgänglich, müssen auch Schnellfähren ihr Tempo empfindlich drosseln, um zugleich die Gefahr schwerer Zusammenstöße mit den Meeressäugern zu reduzieren.
An Bord der Fähren und Schnellboote werden hochmoderne Geräte zur Ortung der Tiere installiert. Ausserdem gibt es die Renaissance einer altbewährten Einrichtung aus der Zeit der Walfang-Pioniere: Ein eigener Ausguck zur Wal- und Delphin-Beobachtung. An die Auflagen sind nicht nur Schnellfähren gebunden, sondern auch Frachter.
- pK/teFi -








Residenten zahlen nur noch die Hälfte



Reisen werden ab 2005 billiger

Teneriffa. Kanaren-Bewohner und Unternehmen werden schon bald höher als bisher für die Nachteile ihrer Insel-Lage entschädigt. So können jetzt schon Firmen bei Ausnutzung aller Vorteile praktisch steuerfrei arbeiten. Die Mehrwertsteuer für alle beträgt attraktive fünf (i.W: 5) Prozent. Und ab 2005 wird der Residenten-Rabatt für Flug- und Schiffsreisen zum spanischen Festland und auf die kanarischen Nachbarinseln Teneriffas von 33 % bzw. 25 % auf einheitlich 38 Prozent aufgestockt.

In weiteren zwei Schritten, so die sozialistische Madrider Regierung von Premier Zapatero, steigt diese Subvention 2006 auf 45 %, und 2007 auf runde 50 Prozent. Damit wird in gut zwei Jahren für Teneriffa-Bewohner, die bei ihrem Ayuntamiento gemeldet sind, das Flug- bzw. Schiffsticket auf die Nachbarinseln und aufs spanische Festland zur Hälfte bezuschusst.
Die Regionalregierung der Kanaren, und die konservativen Parteien Coalicion Canarias (CC) und Partido Popular (PP) machen sich stark für einen Residenten-Rabatt von vollen 50 Prozent bereits ab 2005. Sie wollen die dazu fehlenden 12 % aber nur dann vorschiessen, falls ihnen Madrid solche Vorschüsse ersetzt.
pK/tF